Antigewalt-Kommission fordert Strafen nach der Unterbrechung Rayo-Athletic
Vorgeschlagen werden 5.000 Euro Strafe und 12 Monate Stadionverbot für einen Fan sowie 3.001 Euro gegen elf Beteiligte.
Die Antigewalt-Kommission hat Sanktionsvorschläge wegen der Vorfälle gemacht, die zur Unterbrechung des Spiels zwischen Rayo Vallecano und Athletic Club führten, nachdem es im Stadion Ramón Fuentes Periodista bereits begonnen hatte.
Laut der Disziplinarbehörde musste die Partie, die am 10. Oktober angesetzt war, zweimal gestoppt werden, weil in ganz dem Stadion koordiniert Gegenstände geworfen wurden. Der erste Vorschlag richtet sich an einen lokalen „radikalen“ Fan: 5.000 Euro Geldstrafe und 12 Monate Verbot, Stadien zu betreten. Begründung: Er habe aktiv an den drei Szenen teilgenommen, in denen koordinierte Gruppen Objekte ins Spielfeld warfen, und das Ganze mit dem Wurf eines Sitzes gekrönt, der das Tor-Netz traf.
Der zweite Vorschlag sieht 3.001 Euro und sechs Monate Stadionverbot für elf lokale radikale Anhänger vor. Die Kommission nennt als geworfene Gegenstände unter anderem Papierflieger, Plastikbälle, Feuerzeuge und Plastikflaschen. Außerdem betont Antiviolencia, dass das Spiel nach dem Feststellen von zwei zuvor aus den Rängen herausgerissenen Sitzen unter den geworfenen Objekten endgültig vom Schiedsrichter gestoppt wurde. Die Polizei prüft derweil weiterhin die verfügbaren Bilder zur Identifizierung aller Beteiligten.
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