Arsenal, Chelsea und City starten – aber es bleiben Fragen
Laut BBC Sport kamen die englischen Vertreter mit Ergebnissen aus der ersten Runde zurück, doch die Leistungen werfen große Fragen für den Titelkampf auf.
Die Women’s Champions League ist diese Woche zurückgekehrt – und mit ihr auch eine Reihe offener Fragen für das ambitionierte englische Trio: Arsenal, Chelsea und Manchester City. BBC Sport schreibt, dass die Auftaktresultate zwar stimmen (je ein knappes Heimspiel für Arsenal und Chelsea, beim City ein Remis nach einem 0:2-Rückstand), das Gesamtbild der Woche aber wenig überzeugend gewesen sei.
Punkteteilung reicht nicht
Für den Manchester City kam die erste Warnung früh. Gegen Bayern München, Halbfinalist der Vorsaison, lagen die Citizens schnell 0:2 zurück. Doch nach BBC Sport zeigte das Team von Andree Jeglertz sofort, dass es auf diesem Niveau mitspielen kann: Der 2:2-Ausgleich gelang. Entscheidend waren die Sommer-Neuzugänge Beth Mead und Carlotta Wamser, die direkt mit ihren ersten Toren für den Verein einschritten. Als zusätzlicher Unsicherheitsfaktor wird genannt, dass Khadija Shaw überraschend einen Elfmeter vergab.
Arsenal wirkt vor allem vor dem Tor zu limitiert. BBC Sport nennt einen holprigen Saisonstart mit nur zwei Toren und fünf Punkten aus drei Spielen. Gegen den dänischen Gegner HB Koge war das Spielgeschehen zwar ballbetont dominanter, aber die Ausbeute war schwach: nur zwei Schüsse aufs Tor, obwohl ein klarer Sieg erwartet wurde. Am Ende rettete ein Elfmeter in der 95. Minute die drei Punkte – allerdings betont BBC Sport, dass Arsenal gerade gegen niedriger eingestufte Teams in der Gruppen-/Anfangsphase oft zu nachlässig ist.
Chelsea mit Highlights, aber Verwundbarkeit
Chelsea zeigte zum Auftakt zwar vielversprechende Ansätze. BBC Sport hebt den Treffer von Wieke Kaptein hervor und beschreibt ein starkes Offensivbild. Auch die Neuzugänge fanden ihren Platz: Melvine Malard war in einem geplanten 45-Minuten-Einsatz präsent, und Alyssa Thompson zeigte, was sie in ihrer zweiten Saison bei Stamford Bridge liefern kann. Mit Ellie Carpenter hinter Thompson könnte Chelseas rechte Seite künftig noch gefährlicher werden.
Trotzdem gibt es Bedenken: Ohne die verletzte Kapitänin Erin Cuthbert und nach einem frühen Wechsel für Keira Walsh verlor Chelsea zeitweise die Kontrolle im Mittelfeld. Austria Wien kam dem Ausgleich mehrfach nahe, traf den Pfosten und hatte mehr Torchancen.
Am Ende ordnet BBC Sport die Favoriten klar ein: Die Teams, die trotz der englischen Starts weiterhin am stärksten wirken, sind Barcelona und Lyon. Lyon gewann beim Servette deutlich 8:0 – Katoto erzielte dabei einen Hattrick. Barcelona lag gegen den Paris FC zunächst zurück, drehte aber auf und gewann schließlich 5:2.
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