Zurück zur ÜbersichtArsenal kassiert 3:0 bei Brighton – die großen Fragen
News🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 Premiervor 3 Tagen · 24. September 2026

Arsenal kassiert 3:0 bei Brighton – die großen Fragen

Die 3-0-Niederlage wirft Fragen auf, wie Arsenal den Pressing-Ansatz von Brighton künftig entschärfen kann – auch mit Blick auf Rotation und Ausfälle, laut The Guardian.

Arsenal hat am vergangenen Wochenende eine überraschende Klatsche kassiert: 3:0 gegen Brighton. Vor dem Spiel hatte das Team in der Premier League seit April nicht mehr verloren und zuletzt neun Ligaspiele in Folge gewonnen. The Guardian sieht in der Partie jedoch mehr als nur einen Ausrutscher: Die Niederlage wirft laut Analyse drei große Fragen auf, ob Arsenal taktisch „ausgelesen“ wurde.

Pressing entscheidet das Spiel

Im Mittelpunkt steht Brightons Spielidee, besonders ihr permanentes Anlaufen, wenn Arsenal den Ball zunächst beruhigt hat. Laut The Guardian gab es zwar auch Druck-Trigger, um früh höher zu schieben, entscheidend war aber vor allem, zu verhindern, dass der amtierende Champion an den Rand des Strafraums kommt. Brighton war dabei über weite Strecken direkt am Gegner.

Besonders auffällig: Chema Andrés schob sich so oft wie möglich auf Martin Ødegaard, wodurch Brighton im Defensivverhalten eine manndeckungsähnliche Struktur herstellte und den Norweger einschränkte. So kam Arsenal im Aufbau nicht in die nötige Präzision, was dazu führte, dass David Raya häufiger als gewünscht lang spielen musste. Von dort aus konnte Brighton nach Ballgewinnen schnell umschalten.

Replik möglich – aber schwer

Das machte die Partie zu einer Begegnung mit vielen Übergängen, die Brighton spielerisch liegt. Als zentrale Figur nennt The Guardian Charalampos Kostoulas, dazu werden Pascal Gross, Maxim De Cuyper und Diego Gómez in offenen Räumen als einflussreich beschrieben. Gleichzeitig dämpft der Artikel die Erwartung, dass dieses Modell leicht kopierbar ist: Hürzeler habe laut talkSport den Fokus auf „kleine Duelle“ gelegt – den ersten Kopfball gewinnen, den ersten Zweikampf, den ersten Einwurf und den ersten Eckball. Außerdem habe die körperliche Intensität eine große Rolle gespielt.

Arsenal mit erklärbaren Faktoren

Trotzdem betont The Guardian auch Gründe, die die Leistung von Arsenal mit erklären können. Die Reise nach Brighton sei das vierte Auswärtsspiel in zehn Tagen gewesen. Dazu kam: Mehrere Leistungsträger – darunter Martin Ødegaard, Declan Rice und Bukayo Saka – hätten wegen ihrer verlängerten WM-Beteiligung nicht in gewohntem Umfang die Vorbereitung mitgemacht. Auch sportlich fehlen die Stabilitätsanker: William Saliba ist weiterhin verletzt, und Ben White stand nicht im Kader, was sich besonders auf die Abstimmung rechts ausgewirkt habe.

Zum Schluss ordnet der Artikel die Zahlen ein: Die drei Treffer von Brighton entstanden laut xG aus nur 1,31, während Arsenal auf 1,63 kam. The Guardian endet mit dem Fazit, dass es dafür keinen Grund zur Panik gibt – aber Gegner werden sich das 3-0 sehr genau ansehen, bevor der Klub-Fußball wieder in die nächste Phase geht.

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QuelleThe GuardianOriginalartikel lesen
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