Aston Villa schlägt Tottenham – De Zerbi wird ausgepfiffen
Villa gewinnt mit Toren von Jackson und Buendía, doch die späten Treffer der Spurs ändern nichts – De Zerbi endet unter Pfiffen.
Aston Villa hat im Tottenham Hotspur Stadium gewonnen, obwohl Tottenham am Ende noch zwei Tore erzielte. Wirklich entscheidend war aber das Gesamtbild: The Guardian betont, dass die Spurs nach fünf Premier-League-Spielen mit zwei Punkten und einem Torverhältnis von -6 den schlechtesten Saisonstart ihrer Vereinsgeschichte erleben.
Führung zur richtigen Zeit
Unai Emerys Team hat vor der Pause eiskalt zugeschlagen. Als Micky van de Ven wegen einer Schnittverletzung behandelt werden musste, kam Villa kurz vor der Halbzeit in eine entscheidende Phase. Buendía spielte einen Pass über die Abwehrlinie, Robertson schob den Ball wieder in den Strafraum – und Johan Manzambi war zur Stelle, um im ersten Halbzeit-Zeitfenster einzunetzen.
In der zweiten Hälfte lief es für Tottenham dann nicht mehr rund. Nicolas Jackson legte nach und machte aus einer Kontersituation den nächsten Treffer, bevor Emi Buendía mit einem satten Distanzschuss endgültig für die Entscheidung sorgte. Damit war der Spielverlauf klar: Villa kontrollierte defensiv, machte vorne aber konsequent den Unterschied.
VAR-Entscheidungen und Frust
Kurz nach der Halbzeit hatte Mohammed Kudus fast den nächsten Jubel ausgelöst. The Guardian berichtet, dass der Ghanaer zwar nach kurzer Zeit getroffen hat – der Treffer aber nach Videoassistenten-Betrachtung wegen Abseits aberkannt wurde.
Schon im ersten Abschnitt war Zion Suzuki der große Rückhalt. Mehrere starke Paraden verhinderten, dass Tottenham früh entscheidend in Führung ging; besonders hervorgehoben wird eine doppelte Rettung bereits in der 11. Minute sowie ein Reflex gegen Archie Gray aus spitzem Winkel. Je länger die Spurs ihr Ziel nicht erreichten, desto mehr wuchs der Frust – und das hat sich auch auf den Ton der Partie übertragen.
Am Ende trafen Conor Gallagher (für ihn geht es laut The Guardian um das Ende einer langen torlosen Phase) und Jan Paul van Hecke, aber die Pfiffe gegen De Zerbi und die Mannschaft ließen nicht nach. Opta liefert zudem weitere Einordnungen: Unter anderem haben die Spurs aus den Spielen, in denen sie zuerst das Gegentor kassieren, seit 48 Partien keine gewonnen.
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