Bordalás: „Wir spielen um sehr viel“ gegen Málaga
Getafes Trainer warnt: Gegen Málaga reicht „gut spielen“ nicht. Dazu gibt es Zweifel bei Ramón Terrats und Borja Mayoral.
José Bordalás geht mit klaren Worten ins Duell gegen Málaga: Laut Sport ist das Spiel im eigenen Stadion für den Getafe ein echtes K.-o.-Thema, bei dem der entscheidende Faktor nicht nur „guter Fußball“ sein wird. Der Coach betonte, dass es am Ende um den Sieg geht: „Morgen reicht es nicht, gut zu spielen. Wir müssen gewinnen… es ist wirklich ein sehr wichtiges Spiel.“
Voller Fokus statt Debatte
Auch nach der Niederlage vom vergangenen Donnerstag gegen Betis hatte sich das Thema Schiedsrichter in den Köpfen festgesetzt. Bordalás stellte klar, dass jetzt andere Prioritäten gelten: „Jetzt ist nicht der Moment, über Schiedsrichter zu sprechen, sondern auf das Spiel morgen fokussiert zu sein. Wir spielen um sehr viel.“ Außerdem sagte er, seine Mannschaft habe sich für bessere Ergebnisse Qualität erarbeitet, aber noch nicht genug daraus gemacht.
Málaga: historisch, schwierig
Bordalás widersprach der Idee, Málaga sei deshalb automatisch leichter, weil der Klub erst kürzlich aufgestiegen ist. „Das ist ein historischer Verein wie Málaga“, so seine Einschätzung. Trotz des frischen Aufstiegs habe das Team laut ihm aus eigener Kraft eine starke Saison gespielt. Zudem warnte er vor einem verharmlosenden Blick aufs Match: In dieser Liga gebe es „kein einfaches Spiel“ – deshalb sei es Primera División.
Im Angriff sieht Bordalás ebenfalls Nachholbedarf. Er bemängelte, dass es zu Beginn der Saison an Möglichkeiten und Toren gefehlt habe, und fordert mehr Angriffslust, mehr Ruhe im letzten Abschnitt und weniger hektisches Tempo.
Personalsorgen vorab
Für die Partie nannte Bordalás zwei Entscheidungen offen: Ramón Terrats (mit leichter Verletzung) und Borja Mayoral. Der Stürmer konnte gegen Betis wegen einer Entzündung im Knie nicht in den Kader. Bordalás erklärte außerdem, dass die Zusammenstellung der Startelf durch viele Minuten, dazu Einbindung aus dem Nachwuchs, oft schwierig sei.
Zum Schluss ging er auf David Soria ein: Er zeigte sich respektvoll gegenüber den Auswahlentscheidungen von Luis de la Fuente, sagte aber, er würde sich wünschen, dass der Torhüter den Ruf bekommt. Das Thema Nationalteam müsse man nach dem Spiel gegen Málaga wieder aufgreifen.
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