Columbus Crew entlässt Federico Higuaín wegen Übergriff und Sexismus
Der Columbus Crew trennt sich von Federico Higuaín: Nach Angaben der Schiedsrichter-Vereinigung wurde er wegen körperlicher Übergriffe und sexistischem Spruch entlassen.
Federico Higuaín, Trainer des Reserveteams beim Columbus Crew in der MLS, wird nicht länger auf der Bank sitzen. Wie Mundo Deportivo berichtet, hat der Verein ihn endgültig freigestellt. Grundlage seien Vorfälle mit einer Schiedsrichterin gewesen, bei denen es laut Bericht um einen sexistischen Kommentar und ein unangemessenes Verhalten geht.
Entlassung nach Schiedsrichter-Statement
In einer Mitteilung erklärt der Columbus Crew, man habe nach „den Gesprächen dieser Woche“ sowie einer „gründlicheren Bewertung“ der Ereignisse aus dem letzten Monat zu dem Schluss gekommen, dass Higuaín nicht den Anforderungen entspricht, die man von einem Teamleader erwartet. Die Entscheidung sei getroffen worden, um „dem Verein, den Spielern und dem Trainerstab“ das Beste zu sichern.
Sexistischer Spruch und Übergriffe vorgeworfen
Laut Mundo Deportivo soll der Schiedsrichterverband behaupten, Higuaín habe der Frau gesagt: „Vergiss nicht, dass das ein Sport für Männer ist“. Dazu kämen demnach zwei gezielte Handlungen körperlicher Aggression: Er habe die Hand fest gedrückt und sich geweigert loszulassen, obwohl man ihn dreimal gebeten habe, damit aufzuhören.
Der Artikel hebt hervor, dass Federico zunächst alles abgestritten habe und der Verein zunächst nur zwei Spiele Sperre verhängt hatte. Nachdem jedoch das Statement der Schiedsrichter veröffentlicht wurde, sei nun der Schritt zur sofortigen Trennung erfolgt.
Brisant ist das Ganze auch deshalb, weil Higuaín laut Mundo Deportivo in Columbus große Anerkennung genießt: Acht Jahre spielte er dort als Profi, bevor er in den Trainerbereich wechselte.
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