Zurück zur ÜbersichtCUP greift sein Auswärtsverbot nach Marseille rechtlich an
News🇫🇷 Ligue 1vor 10 Tagen · 17. September 2026

CUP greift sein Auswärtsverbot nach Marseille rechtlich an

Der Collectif Ultras Paris kündigt eine Klage an, um ein systematisches Auswärtsverbot für das Vélodrome nach elf Jahren zu stoppen.

Der Collectif Ultras Paris (CUP), die Ultras des PSG, will die systematische Sperre für Fahrten nach Marseille und damit die Einreise ins Vélodrome vor Gericht anfechten. Wie RMC Sport berichtet, sind die Pariser Fans seit 2015 von Auswärtsfahrten nach Marseille ausgeschlossen – also seit elf Jahren.

Elf Jahre, und dann reicht’s

In einem Kommuniqué vom Mittwoch kündigt der CUP an, beim Conseil d’État vorstellig zu werden. Laut der Meldung geht es darum, eine Eilverfahren zu beantragen, um die minis­terielle Sperre anzugreifen und die Aufhebung eines Präfektur-Beschlusses vom 28. August 2026 zu fordern.

Für das Ligue-1-Spiel OM-PSG am Sonntag um 20:45 erwarten die Ultras erneut, dass die Anreise verhindert wird. RMC Sport weist zudem darauf hin, dass das Vélodrome für dieses Duell noch nicht ausverkauft ist.

„Wir nutzen alle rechtlichen Mittel“

Die Ultras kritisieren vor allem das fehlende Gespräch: Sie machen geltend, dass sich sechs Präfekten abgelöst hätten, ohne dass ein echter Dialog zustande gekommen sei. Wiederholt betonen sie außerdem, dass wiederkehrende Verbote über elf Jahre kein Ersatz für Austausch sein dürften.

Grundsätzlich gilt: Der Innenminister kann Auswärtsfahrten verbieten, wenn die Präsenz von Fans als Risiko für schwere Störungen der öffentlichen Ordnung eingestuft wird. Mit dem angekündigten Schritt will der CUP diese Grundlage juristisch angreifen, bevor der nächste OM-PSG ansteht.

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QuelleRMC SportOriginalartikel lesen
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