Deportivo gegen Real Betis in Riazor: für den Dépor zählt jetzt der Schritt nach vorn
Sport ordnet das Duell ein: Betis kommt stark aus der Champions-Phase, der Deportivo braucht mehr Chancen und weniger Gegentore.
Der Deportivo geht mit gutem Gefühl, aber auch mit klarer Aufgabe in das Spiel in Riazor. Laut Sport steht das Team aus Coruña nach sechs Spieltagen bei neun Punkten, hat nach Erfolgen gegen Villarreal und Valencia bereits etwas Ruhe gefunden – trotzdem kommt jetzt vor der großen September-Pause das erste dicke Saison-„Zwischenfazit“. Gegner ist der Real Betis von Manuel Pellegrini, dritter mit 15 Punkten aus 18 möglichen und damit ein Team auf Champions-Niveau.
September-Test in Riazor
Der Artikel macht deutlich, woran der Dépor arbeiten muss: mehr und bessere Torchancen. In der Offensive ist das Team noch nicht dominant: Sport nennt den Dépor als zweitwenigste Mannschaft mit Torschüssen in La Liga (39). Zudem schwankt die Effektivität – als Beispiel führt Sport das Spiel gegen Sevilla an: Dort lag das Team bei nur 0.14 xG (expected goals), nach einem einzigen Schuss aufs Tor. Gegen Getafe (0.87 xG) und Villarreal (0.84 xG) lief es deutlich besser, aber die Konstanz fehlt.
Im Defensivspiel liegt der zweite kritische Punkt. Sport betont zwar: „nicht viel“, aber durchgehend Gegentore. Nach sechs Partien hat Leo Román noch kein einziges Mal zu null gespielt. Außerdem gebe es zu viele „Geschenke“: fünf Situationen endeten beim Abschluss des Gegners, zwei sogar im Treffer – inklusive des Getafe-Treffers in der ersten Minute, der nicht mitgezählt worden sei.
Aufstellungen und Spielplan
Für Sport entscheidet zudem, wie der Ball läuft: Der Deportivo kommt „ohne Ball“ eher schwer zurecht, und auf der anderen Seite steht ein Betis, der mit voller Qualität und Frische spielt. Pellegrini muss auf Diego Llorente und Ruibal verzichten. Rückkehr wird bei Fornals, Bellerín, Bartra, Fran García und Roro Riquelme erwartet, nachdem Betis am Donnerstag gegen Getafe gewonnen hat. Nach vorne bleibt die Frage zwischen Parrott und Cucho Hernández, während Spieler wie Ceballos, Abde oder Deossa vom Bank helfen könnten.
Die von Sport erwartete Startelf für den Deportivo: Leo Román; Ximo Navarro, Noubi, Giménez, Quagliata; Casadó, Mario Soriano, Amatucci, Luismi; Bil Nsongo und Aubameyang. Betis: Álvaro Valles; Héctor Bellerín, Natan, Bartra, Fran García; Marc Roca, Fornals; Antony, Isco, Riquelme; und Cucho. Entscheidend könnte laut Sport sein, ob der Dépor die Räume hinter Natan kontrolliert – und ob Aubameyang mit seiner Geschwindigkeit den Unterschied machen kann.
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