Everton schlägt Ipswich: Barry trifft, VAR bringt erneut Diskussion
Thierno Barry bringt Everton nach 11 Minuten in Führung, doch VAR und die Annullierung gegen Brennan Johnson sorgen für Drama.
Der FC Everton nimmt nach einer holprigen Phase im Sommergeschäft das Positive mit: Mit dem Sieg gegen Ipswich steht das Team unbesiegt da und ist vor der Länderspielpause Fünfter, berichtet The Guardian.
Barry trifft früh
Den entscheidenden Impuls setzt Thierno Barry. Er erzielte das 1:0 bereits nach 11 Minuten – sein 5. Saisontor. Barry reagierte auf einen Flatterball nach einer 25-Yard-Flanke von James Tarkowski, die Christian Walton nicht sauber klären konnte. Mit einer kontrollierten Brustabwehr brachte der Stürmer den Ball in die andere Ecke.
Danach drehte sich die Partie Richtung VAR: Ein Tor mit Bezug zu Brennan Johnson wurde wegen Abseits aberkannt, weil Johnson angeblich die Chance des Torhüters auf die Rettung beeinflusst habe. Everton-Coach David Moyes widerspricht der Begründung: „They said it affected his ability to save it which I don’t think was the case… Do I think we will get consistency… I’ll be doubtful of that.“ Laut The Guardian bleibt Moyes dabei: Johnson war im Abseits, aber die Interferenz sei nicht so entscheidend gewesen.
Zehn Mann, aber noch Zittern
Noch mehr Druck bekam Ipswich, als Abdul Fatawu nach einem erneuten Vergehen die zweite Gelbe Karte sah – ebenfalls wegen Simulation. Damit spielten die Gäste lange mit zehn. Everton verwaltete die Überzahl aber nicht souverän: Insgesamt kamen die Toffees auf 21 Torchancen, doch nur zwei davon waren aufs Tor. Moyes machte klar, dass es an der Effizienz fehlt: „Why are we not scoring more? I think that’s one of the things we are missing…“.
In der zweiten Halbzeit schlug Everton schließlich erneut zu. Barry köpfte nach einer Ecke von Dewsbury-Hall ins lange Eck. Und trotz der VAR-Diskussionen blieb der Ausgang erhalten: The Guardian schreibt, dass der VAR diesmal nicht das Ergebnis gekippt hat. So holt Everton die drei Punkte – und nach der Aufregung über die Entscheidungen zählt am Ende vor allem das Resultat.
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