Zurück zur ÜbersichtGordon unterstützt Tuchels „DNA“-Ansicht: England soll auf seine Stärken setzen
News🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 Premiervor 3 Tagen · 24. September 2026

Gordon unterstützt Tuchels „DNA“-Ansicht: England soll auf seine Stärken setzen

Anthony Gordon stimmt Thomas Tuchel zu und fordert England auf, nicht zwanghaft den Ballbesitz zu erzwingen, sondern die eigenen Stärken auszuspielen.

Anthony Gordon hat sich hinter Thomas Tuchel gestellt, nachdem der englische Trainer mit Aussagen zum Thema „DNA“ für Diskussionen gesorgt hatte. Laut Sky Sports argumentierte Tuchel, dass Ballkontrolle über den Ballbesitz nicht automatisch zur natürlichen Spielweise der englischen Spieler gehöre – anders als bei Teams, die er mit Spanien oder auch argentinisch-brasilianischen Spielstilen vergleicht.

Gordon äußert sich damit vor dem Start der Nations League, wo England auf die Spanien trifft. Der Flügelspieler fordert, dass sich das Team stärker auf seine traditionellen Stärken konzentriert, statt ein Spielprinzip zu erzwingen, das vor allem auf konsequentem Ballbesitz basiert.

Streit um Ballbesitz

Den Hintergrund bildet das World-Cup-Turnier: Tuchel wurde kritisiert, weil England nach dem Treffer von Gordon gegen Argentinien in den Halbfinals defensiv deutlich zurückwich. Wie Sky Sports berichtet, konnte der Gegner dann in der Schlussphase das Spiel drehen.

Als Antwort hat Tuchel die „DNA“-Debatte noch einmal befeuert. Er sagte: „I think ball possession plays a crucial role; it’s maybe not in our DNA like it is in Spanish DNA or in Argentinian-Brazilian DNA, to take the ball and control the game with the ball.“

Vor Spanien: klare Botschaft

Sky Sports hält außerdem fest, dass Tuchel diese Gedanken äußerte, obwohl er bei der WM unter anderem Cole Palmer, Phil Foden und Trent Alexander-Arnold nicht mitgenommen hatte und auch Kobbie Mainoo im Turnier keine Einsatzminute gegeben wurde.

Vor dem Spiel gegen Spanien will Gordon die Richtung mitnehmen: Ballbesitz sei wichtig, aber England müsse aus den eigenen Stärken heraus agieren. Sky Sports beschreibt Gordons Kernaussage damit als Einladung, die Identität der Mannschaft nicht von außen vorzugeben, sondern selbstbewusst zu leben.

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QuelleSky SportsOriginalartikel lesen
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