Johnny Ondina: Derbi-Regeln aus València
Jonathan Gómez Beltrán lebt das Sporting-Oviedo-Derby aus València und erklärt, wie Profis rund ums Spiel essen und trinken sollten.
Johnny Ondina (Jonathan Gómez Beltrán) erlebt das Derbi aus València, betont aber, dass es für ihn trotzdem „Familie“ ist. Laut Sport ist er der Sohn des ehemaligen Oviedo-Spielers José Manuel Gómez Ondina und hat sich in Mareo ausbilden lassen. Danach trug er das rojiblanco Trikot bis zum Erreichen der Reservemannschaft des Sporting in der Segunda B. Sport zitiert ihn außerdem mit einer Entwicklung in der Einstellung: Früher habe es „mehr Reibung“ mit seinem Vater gegeben, heute könne er die Wochen des Derbis „neutraler“ angehen.
Vom Fußballer zum Profi-Berater
Sport schreibt, dass Ondina schon mit 28 oder 29 Jahren aufgehört hat. Ausschlaggebend war für ihn eine Saison beim Ibiza, in der die Mannschaft das ganze Jahr „ohne Gehalt“ gewesen sei. Dazu kam laut Artikel eine Erkenntnis über seine Gesundheit: Er habe während seiner Karriere gemerkt, dass er ein Ess- und Gesundheitsproblem hatte, geprägt von einem starken Gewichtsthema. So schildert er, dass er vor Spielen teils nicht gegessen habe, um leichter zu sein.
Der Weg führte über Studien: erst Magisterio im Bereich Educación Física, dann ein Grado im Bereich Ernährung, ergänzt durch weitere Qualifikationen. Sein „erster großer Schritt“ kam laut Sport über den Valencia-Klub: 2017 holte Ismael Fernández—damals im Umfeld von Marcelino García Toral—ihn mit dem Angebot, die Ernährung im Klub verantworten zu dürfen. Sie gewannen die Copa del Rey, danach sei es aber abrupt gekippt: „Danach… wurden wir rausgeworfen“, erinnert sich Ondina (Sport).
Ernährungstipps fürs Derbi
Heute berät Ondina laut Sport Vereine und internationale Spieler, außerdem erwähnt der Artikel bekannte Gesichter wie David Bisbal. Beim Derby erklärt er auch den Familienbezug: Er kann wegen València nicht so nah dran sein, weil seine beiden ältesten Töchter in Oviedo leben—Lucía hält zum Sporting, Daniella zum Oviedo.
Ondina ordnet ein, wie sich ein Derby auf den Alltag im Profifußball auswirkt. Sport nennt als zentrale Stellschraube die Aufregung: Er rät, Stimulanzien zu vermeiden, insbesondere Koffein, und empfiehlt ansonsten „nicht mehr als gewöhnlich“—also gut schlafen und die Kohlenhydrate richtig timen, besonders in der Nacht vor dem Spiel.
Für den Spieltag nennt Sport konkrete Beispiele: Frühstück ohne sehr fettreiche oder sehr ballaststoffreiche Kost (etwa Toast mit Öl, Tomate und Frischkäse plus eine Schüssel Obst mit Joghurt); Mittagessen mit drei Kohlenhydrat-Typen und dazu magerem Protein wie Fisch oder Hähnchen; nachmittags ein leicht aufzunehmendes Snack-Modell (Toast mit Honig oder Marmelade oder eine Banane). Sehr wichtig sei zudem die Hydration: Schon in der Woche davor regelmäßig, weil laut Ondina schon 2% Gewichtsverlust durch Dehydrierung die Leistung um bis zu 20% senken können.
Zum Schluss wagt er ein Ergebnis: 1-1. Sport berichtet außerdem, dass er nach dem Spiel erklärt, warum in Profiteams manchmal schnelle Optionen wie Pizza oder Burger auftauchen—entscheidend seien Kohlenhydrate und Protein für die Regeneration, bei möglichst guter Qualität.
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