José Bordalás (Getafe) nach Lugano 2:5: „Ich fühle mich betrogen“
Nach dem 2:5 gegen Lugano in der Conference League griff Bordalás die Kaderplanung an: „Das reicht nicht für drei Wettbewerbe“.
José Bordalás, Trainer von Getafe, zeigte sich nach der 2:5-Niederlage gegen Lugano in der Conference League extrem verärgert und sagte, er fühle sich „betrogen“, weil „das, was Jahr für Jahr versprochen wurde, nicht eingehalten“ worden sei. In seiner Pressekonferenz betonte er, wie sehr er dem Verein und den Fans verbunden ist – und zugleich, wie unangenehm das Ganze sei.
Bordalás fand in dem Spiel nichts Positives und verwies darauf, dass er seit Monaten vor den Schwierigkeiten gewarnt habe. Wegen der Partien alle drei Tage sei das Team nach seiner Meinung nicht breit genug. Zudem verteidigte er seine Wechsel und erklärte, der Rückstand hätte noch größer werden können.
Kritik an der Defensive
Besonders hart ging er mit der Defensive ins Gericht: „Sie kamen ganz einfach mit langen Bällen hinter unsere Abwehr… Wir haben die Gegenspieler nicht gedeckt.“ Für ihn ist es unzulässig, gegen Lugano fünf Treffer zu kassieren – er stellte den Gegner dabei auf eine Ebene mit einem Zweitligisten in Spanien.
Pflichtreaktion in San Mamés
Da es an Alternativen fehlt, kündigte er an, mit seinen wichtigsten Spielern stärker Risiken einzugehen. Für die nächste Liga-Partie in San Mamés gegen den Athletic Club forderte er sofortige Reaktion und sagte, dass er künftig nicht mehr pausen wird, um weitere Verletzungen zu vermeiden.
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