José Mourinho schießt gegen das Mbappé-“Durcheinander”
Der Real-Coach sprach nach der Länderspielpause und verteidigte, wie das Team das Knie-Thema von Mbappé behandelt hat.
José Mourinho, Trainer von Real Madrid, stand in Valdebebas vor den Medien, nachdem er 18 Tage lang keine Pressekonferenz gegeben hatte. Dabei nahm er vor allem Stellung zum Wirbel um Kylian Mbappé und bezeichnete das Ganze als „lächerlich“. Im Zuge seiner Analyse der Länderspielpause sagte Mourinho, dass die internen Themen im Verein nicht mit den Kontroversen vergleichbar seien, auf die er zuvor bei anderen Klubs oder auch bei Nationalmannschaften angespielt hatte.
Verteidigung: „ridículo“
Mourinho ließ keinen Zweifel: „Me parece ridículo lo que se ha montado con Mbappé“. Er erklärte außerdem, dass Mbappé wegen einer Geschichte an seinem Knie extern habe abklären lassen. Laut ihm gab es dabei eine vollständige Übereinstimmung zwischen der Diagnose von Real Madrid und der, die beim Spieler selbst gestellt wurde.
Rotation, aber mit Gleichgewicht
Zur Vorbereitung sagte Mourinho, dass man mit nur zwei Tagen nicht „drastisch“ umstellen kann. Die konkrete Elf wollte er nicht verraten und meinte, er werde nicht sagen, wer spielt. Er betonte, dass Real mit Qualität verschieden aufstellen kann, aber nicht mit sechs Offensivspielern zugleich, wenn das Gleichgewicht und die kontrollierten Risiken nicht stimmen.
Zum Schluss wiederholte Mourinho seine Linie zur Verantwortlichkeit: Wer als Real-Spieler seine Pflichten nicht erfüllt, soll nicht auf der Bank landen – wer auf dem Platz steht, habe für ihn nicht versagt.
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