Jules Koundé steht für das Clásico sehr auf der Kippe: Umknickung im linken Sprunggelenk
Koundé verletzte sich gegen Betis, verpasste Barça-PSG; im Barça-Umfeld gilt es jetzt als sehr schwierig, gegen Real Madrid dabei zu sein.
Jules Koundé (FC Barcelona) zog sich im Spiel gegen Real Betis eine starke Verstauchung im linken Sprunggelenk zu. Er brachte die Partie zwar noch zu Ende, kam am Tag danach aber mit deutlichen Anzeichen von Humpeln aus Sevilla zurück. Die medizinischen Untersuchungen am Sonntag bestätigten die Verletzung, die ihn letztlich auch aus dem gestrigen Spiel gegen Paris Saint-Germain herauswarf.
Sehr schmerzhaft, daher kaum Einsatzchancen
In Barcelona blieb zunächst die Frage, ob Koundé am kommenden Sonntag gegen Real Madrid spielen kann. Trainer Hansi Flick hatte in der PSG-Vorbereitung einen Einsatz nicht ausgeschlossen. Doch inzwischen sieht man im Team sehr kompliziert: Der Bereich ist weiterhin „sehr schmerzhaft“ und sorgt für eine starke Gangstörung. Das Ziel wäre, wenn möglich zumindest im Kader zu sein und im Notfall als Joker auf dem Platz zu helfen.
Infiltration als Option – aber nicht ohne Risiko
Als Möglichkeit wird genannt, die Schmerzen mit einer Infiltration kurzfristig zu dämpfen. Gleichzeitig warnt die medizinische Seite davor, dass das die Verletzung der Bänder verschlimmern kann, wenn man eine bereits verdrehte Stelle zu stark belastet. Zudem heißt es, dass Koundé solche betäubenden Infiltrationen nicht besonders befürwortet. Zusätzlich erschwert die Abwesenheit von Eric García die Lage; Frenkie de Jong wurde zwar als Alternative angesprochen, spielte gestern aber weder in der Abwehr noch im zentralen Mittelfeld.
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