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Transfers🇫🇷 Ligue 1vor 15 Tagen · 12. September 2026

Kita lässt Verkauf des FC Nantes möglich wirken

Waldemar Kita bestätigt, dass es für den FC Nantes drei Vorschläge gibt, betont aber: „Nichts ist entschieden“ und er will, dass eine mögliche Lösung passt.

Waldemar Kita, Eigentümer des FC Nantes seit 2007, hat die Tür zu einem Verkauf des Clubs deutlich aufgestoßen. In einem Interview mit Presse Océan an diesem Samstag, wie RMC Sport berichtet, sagt der franco-polnische Unternehmer, er stelle sich „viele Fragen“ zu seiner Zukunft an der Spitze des Vereins, und wirkt dabei spürbar resigniert.

Drei Angebote, noch kein Deal

Laut seinen Angaben liegen derzeit drei Angebote/Vorschläge auf dem Tisch. Gleichzeitig stellt er klar, dass vorerst nichts entschieden sei: „rien n’est fait“ – also „noch ist nichts gemacht“. Mehr Details könne er nicht nennen, weil man an Vertraulichkeitsklauseln gebunden sei. Kita macht in dem Gespräch zudem deutlich, dass die Leidenschaft für den Club vielleicht zu weit gegangen sein könnte und dass es für ihn womöglich wichtig sei, die Verantwortung abzugeben.

Inhaltlich geht er auch auf den sportlichen und strukturellen Kontext ein. Nach dem Coupe-de-France-Sieg 2022 sei die Entwicklung zuletzt deutlich schwieriger geworden; der FC Nantes spielt in dieser Saison in der Ligue 2. Kita bedauert außerdem, den Kurs beim neuen Stadionprojekt YellowPark nicht wie geplant umgesetzt zu haben.

Kritiken, aber keine Eile

Kita wird seit Jahren regelmäßig von Fans kritisiert – besonders von der Brigade Loire, die seit Jahren seinen Rücktritt und auch den seines Sohnes Franck fordert. Der Unternehmer glaubt, dass ein Nachfolger vielleicht eine andere Sicht mitbringt und „eine neue Dynamik“ entwickeln könnte. Er betont, nicht unter Zeitdruck zu stehen, und dass es ihm vor allem darum geht, dass ein möglicher Wechsel „richtig“ zustande kommt.

RMC Sport ordnet ein, dass Verkaufsgespräche in den letzten Jahren teils weit gingen, ohne am Ende zu einem Ergebnis zu führen. Entscheidend wird demnach vor allem die finanzielle Seite sein; zudem heißt es, dass Gerüchte über 100 Millionen Euro nicht realistisch seien.

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QuelleRMC SportOriginalartikel lesen
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