Man City: Entscheidung zu den 115 finanziellen Vorwürfen – was folgt nun?
Laut BBC Sport soll es eine Entscheidung zu den 115 finanziellen Vorwürfen gegen Man City geben; jetzt fehlen Veröffentlichung und mögliche Berufung.
Über Manchester City liegt offenbar eine Entscheidung zu den 115 Anklagepunkten wegen angeblicher Verstöße gegen Finanzregeln der Premier League vor, wie BBC Sport berichtet. Der Fall begann nach der Anklage im Februar 2023, die Verhandlung startete schließlich am 16. September 2024 – nach vier Jahren Ermittlungen.
BBC Sport schreibt, man habe erfahren, dass City nach den Angaben von The Athletic bei der großen Mehrheit der Vorwürfe als schuldig gilt. Der Klub hat stets bestritten, etwas falsch gemacht zu haben, und würde im Falle eines negativen Urteils in Berufung gehen.
Was steckt hinter den 115 Punkten?
- 54 Fälle: keine korrekten Finanzangaben (2009/10 bis 2017/18)
- 14 Fälle: unvollständige/unkorrekte Angaben zu Zahlungen an Spieler und Trainer (2009/10 bis 2017/18)
- 5 Fälle: Verstöße gegen UEFA-Regeln inkl. FFP (2013/14 bis 2017/18)
- 7 Fälle: Brüche der Premier-League-PSR-Regeln (2015/16 bis 2017/18)
- 35 Fälle: mangelnde Zusammenarbeit mit Premier-League-Ermittlungen (Dezember 2018 bis Februar 2023)
Der Hintergrund reicht in frühere Jahre: Der Spiegel hatte ab 2018 Leaks veröffentlicht, die u. a. Berichte zu Sponsoring und Zahlungen an Roberto Mancini beinhalteten. City bestritt die Vorwürfe und verwies auf illegal erlangte E-Mails. Nun fehlt noch die offizielle schriftliche Urteilsbegründung des unabhängigen Panels; davon hängen mögliche Konsequenzen und ein eventueller Protest ab. City betont, der Prozess sei weiterhin offen und unterliege strikter Vertraulichkeit.
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