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News🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 Premiervor 2 Std. · 2. Oktober 2026

Man City schuldig gesprochen: Was bedeutet das für Kader und Transfers?

Ohne bestätigte Strafen nach dem Einspruch bleibt offen, wie City Spieler hält, Verträge verlängert und Transfers plant.

Nach dem Schuldspruch steht beim Manchester City vieles unter Vorbehalt. Eine unabhängige Kommission hat den Klub wegen der Mehrzahl der 115 Premier-League-Vorwürfe für schuldig erklärt—es geht um Verstöße gegen die Finanzregeln in den Spielzeiten 2009-10 bis 2017-18. Da die Premier League die möglichen Strafen noch nicht final festgelegt hat und der Einspruch des Klubs läuft, herrscht Unsicherheit darüber, ob City Spieler halten, Verträge verlängern und Transfers durchführen kann—inklusive der Frage, ob einzelne Profis Ausstiegsklauseln im Vertrag haben.

Verlängerungen: Risiko statt Planungssicherheit

Laut BBC Sport ist die Stimmung im Kader nicht einheitlich. Rund um die erste Mannschaft gibt es deutliche Sorgen, wie sich das Urteil und die Berufung auswirken könnten—vor allem wegen der Aussicht, dass City den Status in der Premier League verlieren könnte. Andere wiederum setzen auf die Versprechen von Khaldoon Al Mubarak und Ferran Soriano, die eigene Unschuld zu beweisen.

Verträge und Abgänge

Will ein Spieler den Verein verlassen, dürfte der Weg nicht automatisch offen stehen: City kann—unabhängig von der persönlichen Haltung—Ablösesummen fordern. Zudem heißt es, dass viele Spieler keine Klauseln für einen möglichen Abstieg besitzen. Gleichzeitig werden die Verträge als weitgehend „voll garantiert“ beschrieben, weshalb Profis bei einem Verlust der Top-Liga-Qualifikation nicht zwangsläufig prozentuale Gehaltskürzungen hinnehmen müssten.

Transfermarkt und FIFA-Änderung

Für Vertragsverlängerungen erhöht die unklare Strafhöhe das Risiko: Rückwirkend Verträge anzupassen, um etwa eine Abstiegsklausel aufzunehmen, sei grundsätzlich nicht vorgesehen, solche Exit-Optionen müssten über neue Vereinbarungen laufen. Ein Berater, der BBC Sport zitiert, bringt es auf den Punkt: “Some players want medals, all players want money”. Zusätzlich arbeitet die FIFA an einer Regel, nach der Verträge ab dem 1. Januar 2027 eine Freigabeklausel enthalten müssen. Unterdessen ist der Zeitdruck vorerst begrenzt, weil nur Mateo Kovačić, Matheus Nunes, Marcus Bettinelli und Gerónimo Rulli in den kommenden zwei Sommern auslaufen.

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QuelleBBC SportOriginalartikel lesen
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