Morgan Rogers zweifelte nach dem Bournemouth-Leihgeschäft an sich
Vor seinem 117-Millionen-Rekordtransfer zum Chelsea durchlief Rogers harte Leihen und fiel sogar auf 1 Million zurück.
Morgan Rogers, inzwischen beim Chelsea, hat zugegeben, dass er zeitweise bezweifelte, ob er auf höchstem Niveau bestehen würde. Drei Jahre bevor er für 117 Millionen als Rekord-Neuzugang verpflichtet wurde, beschrieb der Flügelspieler, dass der Sprung vom Nachwuchs in den Profi-Fußball nicht nahtlos verlief – sondern über “difficult loans”.
Der Tiefpunkt
Bournemouth war der erste seiner zwei Leihstationen im Championship, während er noch zum Manchester City gehörte; später folgte ein Aufenthalt bei Blackpool. In Bournemouth traf Rogers nur einmal, gegen Luton Town, und der Bericht erinnert daran, dass sein Marktwert bis auf 1 Million gesunken war.
Auf dem Chelsea-Kanal erklärte Rogers, was er aus dieser Zeit mitgenommen hat: Er habe gelernt, “take knocks” zu nehmen. Außerdem sagte er, er habe den nächsten Schritt gebraucht – raus aus der Komfortzone – um den Spieler zu finden, der er im Profi-Fußball werden sollte. Seine Einstellung fasste er so zusammen: “Ich kümmere mich nicht darum, was andere sagen. Ich kümmere mich um das, was ich kontrollieren kann.”
Appleton, Parker und Blackpool
Michael Appleton, damals bei Lincoln City, berichtete BBC Sport gegenüber, Rogers sei schon mit 18 eine auffällige Persönlichkeit gewesen und habe in Team-Meetings das Wort ergriffen. Nach der Rückkehr nach der Pause erzielte Rogers 6 Tore und bereitete 2 Treffer in 28 Einsätzen auf dem Weg zum Play-off-Finale.
In Bournemouth unter Scott Parker kam Rogers später nur auf drei Spiele in der Startelf und ein Tor, bevor der Leihweg abgebrochen wurde. Bei Blackpool absolvierte er 20 Partien (als Startelf- und Einwechselspieler) und traf einmal; Appleton erklärte zudem, dass er zwei Wochen nach Rogers’ Rückkehr entlassen wurde.
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