Mourinho erkennt Risse: Valverde und Tchouaméni liefern nicht wie erwartet
Laut MARCA hat der Derby-Check im Metropolitano die Schwächen im „Hauptplan“ von Mourinho gezeigt, trotz der Verbesserung mit Diomandé und Bernardo Silva.
Das Derby am Sonntag im Metropolitano war für Real Madrid nicht nur ein Spiel, sondern auch eine Art Belastungstest für den Plan, den Mourinho in dieser Saison durchziehen will. Wie MARCA berichtet, habe sich der Trainer nach seiner Rückkehr von der Liga-Politik mit mehr „Kompromiss“-Ton zwar sportlich zunächst gezeigt, aber auf dem Platz genau hingeschaut—und dabei erste Schwachstellen seines Vorhabens erkannt.
Startelf fast identisch
Real Madrid startete mit einer nahezu gleichen Elf wie im Vorjahr, mit nur drei Änderungen: Dumfries für Carvajal, dazu Konaté und Cucurella als neue Gesichter. Laut MARCA blieb damit im Zentrum und im Angriff der Kern fast unverändert—genau diese Konstanz zeigt demnach, dass der „Star-Plan“ von Mourinho nicht durchgehend so funktioniert, wie er gedacht war.
Diomandé und Bernardo bringen Druck
Mourinho habe zwar gefallen gefunden am ersten Abschnitt, aber MARCA beschreibt Probleme im Vergleich zu früheren Spielen. Entscheidend wird es in der zweiten Halbzeit: Trotz Unterzahl brachte Mourinho Diomandé und Bernardo Silva. Danach zwang Real den Gegner laut Bericht dazu, tiefer zu stehen. Das Tor von Rüdiger—ebenfalls eingewechselt, nachdem Huijsen die Rote Karte gesehen hatte—wird als Belohnung für den dauernden Druck Diomandés von links eingeordnet: Er soll als Einziger gegen Giuliano und Marcos Llorente wirklich durchgekommen sein.
Valverde–Tchouaméni als Baustelle
Im taktischen Kern sieht MARCA ein Problem: Das Duo Valverde–Tchouaméni erzeuge nicht die erhofften Effekte, besonders in Kombination mit Bernardo Silva als möglicher Lösung. Zudem hält Mourinho an Vinícius, Mbappé und Bellingham als „unantastbar“ fest, wobei Vinícius der erste von den drei sei, der typischerweise gewechselt wird. Güler habe sich ebenfalls seinen Platz erarbeitet, werde aber ebenfalls früh ersetzt.
Für den Mittelfeld-Kurswechsel nennt der Artikel Alternativen wie Camavinga, der mit Zidane wieder in den Fokus der Auswahl gerückt ist, sowie Thiago Pitarch: Er trainiere seit dem 6. September wieder mit der Mannschaft, nachdem er eine Verletzung aus der Vorbereitung auskuriert hatte. Kurz gesagt: Murinho kann mit Anpassungen reagieren—aber die gewünschte Stabilität im Spielaufbau ist noch nicht dauerhaft da.
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