Palmeiras in der Libertadores-Finalserie: Fluminense im Elfmeterschießen raus
Elfmeterschießen 5-3 nach dem 0-1 in São Paulo und dem Treffer von Hércules in der 82. Minute.
Der Palmeiras hat Fluminense in der Copa Libertadores 2026 aus dem Wettbewerb geworfen und erreicht erneut das Finale – zum zweiten Mal in Folge. Nach dem Ausgleich entschied der Klub das Elfmeterschießen 5-3. In São Paulo hatte Fluminense dank eines späten Treffers von Hércules mit 0-1 geführt, doch im entscheidenden Moment fehlte die Nervenstärke.
Wichtigster Akteur war Carlos Miguel: Er parierte den Schuss von Nonato, und Marlon Freitas verwandelte den entscheidenden Elfmeter gegen den erfahrenen Fábio (5-3). Die Finalpartie steigt am 28. November in Montevideo. Dort will Palmeiras seinen vierten Libertadores-Titel holen – gegen Flamengo oder Estudiantes de La Plata.
Auch für Abel Ferreira ist es ein besonderer Abend: Es wird seine vierte Libertadores-Endspielteilnahme seit seinem Amtsantritt im November 2020. Zwei Titel (2020, 2021) stehen einer Niederlage im Jahr 2025 gegen Flamengo gegenüber.
Im Rückspiel brauchte Fluminense nach dem 1-2 im Maracanã mehr Risiko. Guilherme Arana prüfte Carlos Miguel schon in der ersten Minute, zudem musste Fluminense wegen der Verletzung von Julián Millán wechseln (Ignácio kam). Kurz vor Schluss drehte sich die Partie: Natã bereitete Hulk vor, und Hércules traf in der 82. Minute – der Ausgleich führte ins Elfmeterschießen.
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