Papi Gavi über Valencia: „Wenn Top-Spieler zu Sugus-Preisen gehen, schwächst du dich“
Papi Gavi, Valencia-Fan, warnt: Werden die besten Kräfte günstig verkauft, verliert das Team trotz des Vertrauens in junge Talente an Stärke.
Papi Gavi, Content Creator und Gründer von Perreo FC, hat mit SPORT über die Lage beim Valencia zu Saisonbeginn gesprochen. Alejandro Gavilán Martínez—besser bekannt als Papi Gavi—sagt, er sei oft eher pessimistisch, hebt aber hervor, dass das Spiel gegen den Alavés eine ganz andere Seite gezeigt habe als in den ersten Partien.
Jugend bringt Schwung
Seiner Ansicht nach kam der Umschwung vor allem über die erteilte Chance an die jungen Spieler. Er nennt als Beispiel Aaron Mayol, der mit 18 Jahren debütierte und in Mendizorroza eine starke Leistung zeigte. Genau diese „Jugend und der Funke“, sagt er, hätten Valencia schon in der Vergangenheit geholfen.
Der Knackpunkt sei jedoch ein anderer: „Wenn oben nicht investiert wird und deine besten Assets zu Sugus-Preisen verkauft werden, dann schwächst du dich sportlich.“ Papi Gavi warnt davor, dass man zwar überleben könne, aber irgendwann sich das Team dadurch „aufreibt“.
Trainerfrage und Projekt
Zur Trainerdiskussion betont er, dass ein Wechsel ohne klares Konzept einer „Pflasterlösung“ gleichkommt: kurzfristig vielleicht Linderung, langfristig bleibt die Wunde. Als Fan würde er am liebsten Óscar behalten und mit der aktuellen Linie weitergehen, bis ein Trainer mit echtem Projekt kommt.
Ballon d’Or
Zum Schluss verrät er seinen Favoriten für den Ballon d’Or: Fabián. SPORT
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