Premier weg vom Ballbesitz? Nur 36,4% Siege bei 60%+
In den ersten 50 Spielen gewannen Teams mit mindestens 60% Ballbesitz nur 36,4%; 2023/24 waren es 53,5%. BBC Sport erklärt, warum das zählt.
Laut BBC Sport zeigt sich ein Trend gegen den Ballbesitz: In den ersten 50 Premier-League-Partien gewannen Mannschaften mit 60%+ Ballbesitz nur 36,4%. In 2023/24 lag die Quote noch bei 53,5%.
Der Bericht stellt den Wandel rund um Pep Guardiola und Manchester City in den Mittelpunkt: City wollte Gegner in einen kompakten Block drücken und den Ball möglichst lange nahe am gegnerischen Tor halten. Die Logik: Wer den Ball hat, dem fehlt die Chance, zu kontern und zu treffen.
Weniger Ballbesitz, andere Resultate
Doch die Beispiele passen nicht immer zum Lehrbuch. Genannt werden Siege mit wenig Besitz: 3:2 gegen Fulham und 4:3 gegen Brighton. Danach folgte ein 2:2 gegen Hull und eine 0:3-Niederlage gegen Brentford trotz deutlich mehr Ballbesitz. Gegen Brighton kam Chelsea auf 25,6% Besitz und 146 erfolgreiche Pässe – niedrigste Werte seit Aufzeichnungen ab 2003/04.
Der Text führt das auch auf schnellere Übergänge zurück, etwa wenn von Einwürfen Tempo gemacht wird und Konter Räume gegen weniger Verteidiger schaffen. Außerdem sei Ballbesitz ein Durchschnitt: Chelsea hatte über die ersten fünf Spiele hinweg 51,4% bei Gleichstand, 34,5% wenn es führte und 67,2% wenn es dem Rückstand hinterherlief.
Manchester United unter Carrick
Auch Manchester United wird herangezogen: Unter Michael Carrick holten sie 1,5 Punkte pro Spiel mit mehr als 50% Ballbesitz – mit weniger Besitz steigt der Wert auf 2,6. Die BBC Sport sieht außerdem, dass der Ausbau von Man-to-Man-Druck das saubere Spiel aus der Abwehr schwieriger macht.
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