PSG und der „Joker“-Trick: Nach Kvaratskhelia-Ausfall wäre ein Notgriff möglich
In Frankreich gibt es vor Januar den „Joker“-Weg. Damit könnte PSG nach Kvaratskhelia theoretisch nachlegen.
Der PSG hat Kvicha Kvaratskhelia bestätigt: Er hat sich das vordere Kreuzband im Knie gerissen. Das bedeutet nach Angaben der Meldung Operation und das Ende der Saison. Dazu kommen Verletzungen bei Marquinhos und Dembélé (Muskeln), was Luis Enriques Offensive zusätzlich ausbremst. Im Kader sind für vorne zwar weiterhin Désiré Doué, Ferran Torres, Mika Godts, Akliouche und Ndjantou vorhanden.
Was der „Joker“-Trick ist
Laut Mundo Deportivo gibt es in Frankreich keine Spezialregel wie in LaLiga, die bei einer langwierigen Verletzung eines Feldspielers in nationalen oder europäischen Wettbewerben automatisch einen Ersatz erlaubt. Ausnahmen betreffen vor allem Torhüter oder Fälle, wenn die Blessur mit der französischen Nationalmannschaft passiert. Dennoch: Die Ligue 1 schuf in den 2000ern den „Joker“.
Zwischen dem Ende des Sommer-Transferfensters und dem Start des Winterfensters dürfen französische Klubs dann Spieler verpflichten, die bei der Fédération Française de Football registriert sind, also aus Ligue 1 oder Ligue 2. Der PSG könnte das nutzen, um einen Ersatz zu holen – entweder per Vereinbarung mit dem abgebenden Club oder durch Zahlung der entsprechenden Klausel. Als Alternative bliebe noch die Verpflichtung eines Spielers ohne Verein, allerdings wird aktuell keine konkrete Option genannt.
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