Real Madrid: Die UEFA bestätigt, dass sie den Bericht zum Negreira-Fall erhalten hat
Die UEFA teilt mit, dass sie vom Real Madrid “eine beträchtliche Menge an Unterlagen” erhalten hat und die Prüfer diese in der laufenden Analyse bewerten.
Die UEFA hat bestätigt, dass sie vom Real Madrid “eine beträchtliche Menge an Unterlagen” zum ‘Negreira-Fall’ erhalten hat – im Zusammenhang mit einer laufenden Untersuchung rund um den FC Barcelona. Der Hinweis kommt, nachdem Florentino Pérez am 12. Mai angekündigt hatte, er werde einen umfangreichen Bericht an die UEFA schicken.
Neue Dokumente im Verfahren
Laut der Mitteilung haben auch die UEFA-Inspektoren für Ethik und Disziplin diese jüngsten Unterlagen bekommen und werden sie im Rahmen ihrer laufenden Analyse bewerten. Der Bericht des Real Madrid wurde demnach am 17. Juni übermittelt und soll 50.000 Blatt umfassen.
Mögliche Folgen nur bei gerichtlichem Nachweis
Der Real Madrid ist bereits in dem Verfahren aufgetreten, damit die Justiz die Sache “bis ins Detail” prüft – nach Zahlungen in Höhe von 8,4 Millionen Euro zwischen 2001 und 2018 an José María Enríquez Negreira, den ehemaligen Vizepräsidenten des Schiedsrichter-Technikkomitees. Die UEFA hatte 2023 ein vorläufiges Informationsverfahren eröffnet, das noch läuft, und kann im aktuellen Fall Disziplinarmaßnahmen gegen den FC Barcelona nur dann prüfen, wenn in Spanien eine sportliche Korruption nachgewiesen wird.
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