Real Madrid kontert Juanma Castaño mit Video in den sozialen Medien
Der Klub greift den COPE-Journalisten Juanma Castaño an und stellt frühere Kontroversen zusammen – nach Streit um den Vergleich von RMTV mit Gara.
Der Real Madrid führt in den sozialen Medien offenbar einen offenen Schlagabtausch mit dem COPE-Journalisten Juanma Castaño. Der Regisseur und Moderator von ‘El Partidazo’ steht dabei im Fokus. Wie Mundo Deportivo berichtet, veröffentlichte der Klub auf seinem offiziellen Profil einen Beitrag seines Senders RMTV, in dem er auf Kontroversen eingeht, die den Journalisten in den vergangenen Jahren betroffen haben sollen.
Die Antwort des Klubs
Auslöser sei gewesen, dass Castaño diese Woche eingeräumt hatte, bei einem Vergleich zwischen RMTV und der Zeitung Gara einen Fehler gemacht zu haben. Mundo Deportivo verweist dabei auf die enge Verbindung von Gara zu den Jahren, in denen ETA aktiv war. Demnach reicht die Korrektur dem Real Madrid jedoch nicht aus. Deshalb habe der Klub in einer als unüblich beschriebenen Aktion Material aus dem eigenen Kanal aufgegriffen, um weitere Fälle anzusprechen.
Ein konkreter Vorwurf
Einer der genannten Punkte betrifft die Qualifikation des Real Madrid für die Champions-League-Halbfinals 2018 gegen Juventus. Der Klub erinnert an einen Elfmeter nach einem Foul an Lucas Vázquez, den Castaño laut der Darstellung als „Escándalo Mundial“ bezeichnet hatte. Mit genau diesem Beispiel will Real Madrid betonen, dass Castaño nach eigener Lesart „lügt, manipuliert, zielt und bedrängt“ – als Antwort auf Aussagen, die der Moderator über die Praxis von RMTV gemacht haben soll.
In der Sache wirkt das wie eine Eskalation: Nicht nur die einzelne Kontroverse steht im Raum, sondern der Klub versucht, das Thema als Muster zu markieren. Mundo Deportivo schreibt zudem, dass die Angelegenheit „eine Linie überschreitet“ und daher nicht einfach zurückgedreht werde.
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