Real Madrid: Rüdiger wohl der einzige verfügbare Innenverteidiger – Tchouaméni als Plan
Mit fünf Innenverteidigern und vier Ausfällen, die fast sicher sind, könnte Real Madrid am 10. Oktober gegen Villarreal wieder auf Tchouaméni setzen.
Der Real Madrid steht am 10. Oktober gegen Villarreal mit Antonio Rüdiger praktisch als einzig verfügbarem Innenverteidiger da, nachdem der Kader im Saisonstart schwer getroffen wurde. José Mourinho bekommt damit womöglich einen Notfall-Plan präsentiert, bei dem Aurélien Tchouaméni erneut ins Spiel kommt.
Dean Huijsen ist gesperrt. Ibrahima Konaté ist nach einer leichten Distorsion im rechten Knie (Innenband) in der Reha und hatte zudem das Trainingslager mit Frankreich vorzeitig verlassen: Er zog sich dort einen leichten Knieschmerz/Entorsion im rechten Knie zu. Die zunächst genannte Rückkehrspanne lag bei zwei bis drei Wochen, sein Einsatz ist damit offen. Raúl Asencio wurde am Donnerstag erfolgreich an einer Stressfraktur im rechten Schienbein operiert und fällt mehrere Monate aus. Éder Militao arbeitet nach der Verletzung am hinteren Oberschenkel (Biceps femoral) aus dem April weiter, braucht aber noch Rhythmus und ist für das Spiel nicht eingeplant.
Sollte Konaté ausfallen oder Militao nicht rechtzeitig fit sein, wäre die bekannte Lösung wieder: Tchouaméni in die Verteidigung zurückziehen. Das passierte schon in der Saison 2023/24, als Militao und David Alaba lange ausfielen und Rüdiger und Nacho die einzigen Spezialisten waren. Real Madrid gewann trotzdem Liga und Champions League – die strukturelle Fragilität blieb jedoch spürbar. Auch zuvor gab es als Innenverteidiger Spiele mit Fragezeichen: Elche (2:3) und eine Niederlage im Metropolitano (2:1).
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