Sevilla legt bei LaLiga Beschwerde nach dem 18.10 ein – wegen Bernabéu-Übertragung
Der Klub fordert Aufklärung bei Competiciones und kritisiert Replay/VAR-Probleme im Real Madrid-Sevilla vom 18. Oktober 2026.
Der FC Sevilla hat eine formelle Beschwerde bei LaLiga eingereicht, nachdem Real Madrid – Sevilla am Sonntag, 18. Oktober 2026 im Santiago-Bernabéu stattgefunden hat und sich der Klub am Dienstag mit dem Technischen Schiedsrichterkomitee getroffen hatte, wie Mundo Deportivo berichtet. In dem Schreiben von Präsident José María del Nido Carrasco kritisiert der Verein vor allem die audiovisuelle Umsetzung und die Behandlung mehrerer strittiger Szenen.
Worum es dem Sevilla geht
Sevilla nennt vier Situationen: den Einsatz von Cucurella an Peque (möglicher Strafstoß) ohne passende Wiederholungen; den Boxer/Coup von Arda Güler gegen Peque (mögliche Rote Karte), der nur aus der Distanz gezeigt worden sei und ohne „Lupa“; das Foul von Konaté an Robbie Ure vor dem zweiten Treffer des Real Madrid; sowie einen Elfmeter für Mbappé, der hingegen mit vielen Wiederholungen aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt worden sei.
Gegen die Kriterien der Regie
Der Klub beklagt zudem, dass diese Szenen im offiziellen Spiel-Resümee ausgelassen worden seien. Sevilla fordert unter anderem einen detaillierten Produktionsplan, die Übergabe sämtlichen Rohmaterials, die sichere Aufbewahrung der Aufnahmen sowie die Übermittlung der Protokolle für Regie und offizielle Zusammenfassungen. Das Schreiben bezieht sich dabei auch auf Aussagen von Sergio Carranza Lezcano bei COPE und endet mit der „Unzufriedenheit“ mit den beim Treffen am Dienstag diskutierten Kriterien des CTA.
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