
Streik in Frankreich: Rennes-Olympiakos droht Verlegung
Die Präfektur von Ille-et-Vilaine hat am 5. November keine Polizisten frei, und die UEFA prüft Vorverlegung, Verschiebung oder neutralen Platz.
Das Europa-League-Spiel zwischen dem Stade Rennais und dem Olympiakos, angesetzt für Donnerstag, 5. November, um 21 Uhr, könnte an diesem Termin nicht stattfinden. Das berichtet RMC Sport. Grund ist der landesweite Generalstreik, zu dem die französischen Gewerkschaften an diesem Tag aufgerufen haben, mit großen Demonstrationen im ganzen Land.
Die Präfektur von Ille-et-Vilaine hat dem Verein mitgeteilt, dass alle Sicherheitskräfte für den Protest eingeplant sind. Für die Partie stünden daher keine Polizisten, Gendarmen oder CRS-Einheiten zur Verfügung. In Rennes enden Demonstrationen regelmäßig in Zusammenstößen, bei früheren Protesttagen kam es bereits zu Gewalt und Plünderungen.
Auch die Sicherheit der griechischen Fans ist ein Thema. Die Anreise der Olympiakos-Anhänger wurde beim Spiel gegen Marseille am 15. Oktober kurzfristig verboten, die Partie endete 0:1.
Der Stade Rennais verhandelt mit der UEFA. Zur Wahl stehen eine Vorverlegung auf Mittwoch, 4. November, eine Verschiebung oder ein neutraler Austragungsort. Eine Entscheidung wird zu Beginn der kommenden Woche erwartet.
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