Tebas geht gegen Mourinho und Real Madrid wegen Schiedsrichter-Kritik vor
LaLiga-Präsident Javier Tebas reagierte auf die Angriffe des Real Madrid nach der Derby-Schiedsrichterkontroverse und widersprach der „gegen uns“-These.
Javier Tebas, Präsident der spanischen Liga LaLiga, hat sich in die anhaltende Debatte um die Schiedsrichterentscheidungen nach dem Madrider Derby eingeschaltet. Wie L'Équipe berichtet, bleibt der Druck aufgrund umstrittener Szenen im Derby hoch. Tebas reagierte dabei auf die Flut von Kritik, die vom Real Madrid kam—sowohl über die eigenen Social-Media-Kanäle als auch über die Zeitung As.
Tebas’ klare Abfuhr
In seiner Antwort stellte Tebas die Darstellung infrage, dass Schiedsrichter gegen Real Madrid „gelenkt“ seien. Laut L'Équipe richtete er sich dabei ausdrücklich gegen das Narrativ aus dem Umfeld des Klubs und nannte in diesem Zusammenhang auch José Mourinho sowie Real Madrid im Anschluss an die Kontroverse.
Der Kern des Streits ist damit klar: Während Real Madrid von einem benachteiligenden Schiedsrichterbild ausgeht, sieht Tebas dieses Framing als nicht mit der Realität im Stadion vereinbar.
Was kommt als Nächstes
Konkrete neue Schritte zur Sache werden in der Meldung zunächst nicht genannt. Die Debatte bleibt vor allem eine Frage der Bewertung: Was genau im Derby passiert ist und wie die Kritik daran einzuordnen ist. Tebas’ öffentliche Reaktion sorgt aber dafür, dass das Thema weiter Gesprächststoff bleibt.
Wie L'Équipe schreibt, machte der LaLiga-Präsident deutlich, dass er den von Real Madrid verbreiteten Eindruck nach der Schiedsrichterkontroverse nicht teilt—weder in den Medien noch in den sozialen Netzwerken.
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