Valencia prüfte David Alaba als Innenverteidiger, wartet aber bis Januar
Der 34-jährige Österreicher würde Führung bringen, doch Fitness-Zweifel und wenig Fair-Play-Raum ließen den Plan stoppen.
Der Valencia hat den möglichen Wechsel von David Alaba für die Innenverteidigung in Betracht gezogen, die Gespräche aber auf Eis gelegt und auf den Januar verschoben, wie Mundo Deportivo berichtet. Der 34-jährige Österreicher tauchte in der Liste auf, die Braulio Vázquez nach seiner Ankunft bei Spielern ohne Vertrag durchgesehen hatte.
Grund ist die Verletzungsmisere im Abwehrzentrum: Javier Aguirre stehen aktuell nur Justin de Haas zur Verfügung, während César Tárrega, Mouctar Diakhaby und José Copete weiter verletzt sind und Pepelu derzeit als Innenverteidiger spielt. Trotzdem gab es Zweifel an Alabas körperlicher Verfassung – wegen Problemen im Knie und in der Wade in den vergangenen zwei Jahren sowie weil er länger nicht im normalen Trainingsrhythmus war. Dazu kommt ein reduzierter Spielraum beim Fair Play.
Vor diesem Hintergrund waren sich Braulio Vázquez und der mexikanische Trainer einig, dass ein zentraler Abwehrspieler nötig ist, um die Ausfälle abzufedern und zugleich Erfahrung zu bringen. Die Entscheidung fiel jedoch zugunsten des Januar-Fensters. Bis dahin hofft Aguirre, weitere angeschlagene Spieler zurückzuholen, darunter Sadiq Umar und Dimitri Foulquier. Am nächsten an einer Rückkehr wirkt Tárrega, den Aguirre eventuell für sein Debüt bei El Sardinero am Sonntag, dem 11. Oktober, einplanen könnte. Alaba hat in der Zwischenzeit vor wenigen Tagen beim Udinese unterschrieben.
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