Zurück zur ÜbersichtYamal spricht über Rassismus, Messi und Busquets’ „Ansage“
News🇪🇸 LaLigavor 9 Tagen · 18. September 2026

Yamal spricht über Rassismus, Messi und Busquets’ „Ansage“

Lamine Yamal äußerte sich bei ‘Universo Valdano’ zu Rassismus, dazu, wann er dem Real Madrid gern begegnen will, und lobte Messi.

Lamine Yamal war bei ‘Universo Valdano’ zu Gast, der am Freitag, dem 18., auf Movistar Plus ausgestrahlt wird. Neben der Diskussion rund um den Ballon d’Or nahm der Barça-Flügelspieler auch zu anderen Themen Stellung – unter anderem zu Rassismus, zu Spielen gegen den Real Madrid und zu persönlichen Anekdoten.

Beim Thema Rassismus zeigte sich Yamal klar. Er sagte, es werde bereits einiges getan, aber die Entscheidungen müssten ernster ausfallen. Ein rassistischer Akt, der von allen gesehen werde und Millionen Kinder betreffe, müsse auch so bestraft werden, wie es sein sollte. Mundo Deportivo verweist zudem darauf, dass er selbst in der Vergangenheit bereits mit Beleidigungen und Abwertungen konfrontiert wurde.

Rassismus: härter bestrafen

Yamal machte deutlich, dass solche Vorfälle nicht tolerierbar sind – und dass der Strafrahmen stärker an der Verantwortung ausgerichtet sein müsse.

Messi, Clasicos und Europa

Zu Leo Messi fand Yamal sehr deutliche Worte. Er erinnerte sich an das Weltmeisterschaftsturnier, das Argentinien gewann, und betonte, dass niemand einen so legendären Verlauf erwartet habe. Für ihn sei Messi der beste Spieler des Wettbewerbs gewesen – weil er in den entscheidenden Phasen immer wieder auftauchte.

Zu den Clasicos nannte Yamal auch eine Erinnerung an Rashford: Beim ersten Spiel habe der Angreifer noch nicht gewusst, was ein Clasico bedeutet, beim Rückspiel sei ihm dann alles klar geworden – inklusive einer freien-kick- Aktion, mit deutlich anderer Intensität. Zum Real Madrid sagte er außerdem: In der Champions League wolle er sich gerne mit ihnen messen.

Außerdem erzählte Yamal von einer „Bronca“ (einer Ansage) durch Sergio Busquets. Er erklärte, dass er einmal mit der Nationalmannschaft drei Wochen gesperrt worden sei, weil er zu kindisch reagiert habe. Busquets habe ihn daraufhin im Training gefragt, was er gemacht habe – und Yamal gesteht, dass ihn das zunächst regelrecht erschreckt habe. Dann habe Busquets ihm aber auch klar gemacht, dass man sich verhalten müsse, sobald man beim Barça sei.

Zum sportlichen Blick nach vorn sagte er, das Hauptproblem seien für Barça Gegner, die wie Bayern oder PSG sehr physisch spielen und dich das ganze Spiel über zu viel Laufen zwingen und konstant bei der Sache halten. Über Favoriten meinte er, der PSG sei stark, zugleich sei es aber besonders schwer, nach einem Titel direkt wieder zu gewinnen. Quelle: Mundo Deportivo.

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