


Arriaga: vom Gehaltsabschuss zu 5 Millionen verkauft in einem Jahr
Real Zaragoza verkauft Kervin Arriaga an AEK Athen für etwa 5 Millionen, nachdem er vor einem Jahr wegen Gehaltsbedenken abgelehnt wurde.
Kervin Arriaga wird nicht im Aufgebot des Levante für das Ligaauftaktspiel gegen Espanyol dabei sein. Der honduranische Mittelfeldspieler wurde an den griechischen Verein AEK Athen für etwa €5 Millionen verkauft, wie *Sport* berichtet, nachdem sich der griechische Club gegen den Celta Vigo durchsetzte.
Die Wendung ist zutiefst ironisch. Vor nur einem Jahr hatte der Real Zaragoza ihn als «unerwünscht» eingestuft – wegen seiner hohen Gehälter (etwa €400.000 netto pro Saison über drei Jahre) und der Belastung der Gehaltsobergrenze. Der aragonische Club versuchte, sein Gehalt zu senken, scheiterte aber und ließ ihn gehen. Stattdessen verpflichtete er Paul Akouokou, der paradoxerweise sogar mehr verdiente als Arriaga.
Ein teurer Fehler
Der Levante hatte Arriaga für €500.000 in der ersten Liga verpflichtet, mit 25% einer möglichen Steigerung für Partizan Belgrad. In nur 17 Spielen für Zaragoza war der Mittelfeldspieler «einer der Architekten der Rettung» und erzielte ein Tor gegen Huesca, was seinen Wert von Anfang an bewies. Akouokou hingegen entpuppte sich als kompletter Fehlgriff: Er hatte kaum einen guten Tag, als er gegen Real Sociedad B traf.
Jetzt, ein Jahr später, ist Arriaga €5 Millionen wert und wird auf höchstem Niveau weitermachen. Darüber hinaus wird die AEK diese und nächste Woche Champions-League-Qualifikation spielen. Zaragoza lernt diese Lektion viel zu spät.
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