📷 L'ÉquipeBenatia bricht sein Schweigen: «Meine Wahrheit hat keinen Preis»
Der Ex-Sportdirektor der OM rechnet mit Longoria und den Spielern in einem Interview mit France Football ab und übernimmt Verantwortung, weist aber auch auf andere hin.
Medhi Benatia hat sich entschieden, seine Version der Ereignisse bei Marseille in einem Interview für France Football zu erzählen. Der Ex-Sportdirektor des französischen Clubs beendet damit ein turbulentes Kapitel, indem er Verantwortung übernimmt, aber auch auf andere hinweist.
Benatia gibt zu, «gescheitert» zu sein, da er den OM nicht in der Champions League hinterlassen hat und es ihm nicht gelungen ist, «die tief verwurzelte Mittelmäßigkeit» des Clubs zu beseitigen. Zum Abgang des Trainers räumt er ein: «Es ist auch meine Verantwortung, wenn die Mannschaft nicht zwei Spiele hintereinander mit der gleichen Intensität spielen kann». Er verteidigt sich jedoch auch gegen Kritik zur finanziellen Situation: «Die 35 Transfers pro Fenster gab es bereits vor meiner Ankunft. Wofür bin ich verantwortlich?»
Der Ex-Direktor weist auf das Verhalten der Spieler hin, die «ihre Spiele auswählen». Er kritisiert auch Pablo Longoria, damals Präsident, wegen eines Vorfalls vor dem Spiel gegen PSG beim Champions Trophy im Kuwait. «Ich fühlte mich verraten», sagt er. Und er endet mit seinem schärfsten Satz: «Ich brauche mein Schweigen nicht zu erkaufen. Das, was ich zu sagen habe, ist unbezahlbar».
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