


Girona eröffnet Disziplinarverfahren gegen Tsygankov vor Córdoba-Reise
Girona sanktioniert Viktor Tsygankov für Weigerung gegen Leganés zu spielen und Konflikt in sozialen Medien.
Der Girona sieht sich weiterhin inneren Turbulenzen ausgesetzt, bevor die Reise zum Córdoba CF am Freitag um 21 Uhr nach El Arcángel ansteht. Der katalanische Club hat ein Disziplinarverfahren gegen Viktor Tsygankov eingeleitet, nachdem der ukrainische Stürmer sich weigerte, beim Ligaauftakt gegen Leganés (1-1) zu spielen, obwohl er im Kader stand, wie *Sport* berichtet.
Die Weigerung des Spielers wurde von Girona-Trainer Quique Álvarez nach dem Spiel bestätigt: «Er war aufgeboten und wollte sich nicht umziehen». Doch was zunächst als Uneinigkeit auf dem Platz begann, eskalierte, als Tsygankov die sozialen Medien nutzte, um Nachrichten zu teilen, die der Club ihm in den vergangenen Tagen übermittelt hatte, einige davon mit dem Satz «Eines Tages werde ich sprechen...».
Der Konflikt geht über das Spiel hinaus
Der Club gab eine offizielle Stellungnahme ab: «Der Girona hat ein Disziplinarverfahren gegen Viktor Tsygankov aufgrund seines jüngsten Verhaltens eingeleitet. Das Handeln des Spielers könnte einen Verstoß gegen seine vertraglichen Verpflichtungen darstellen und entspricht nicht den Verhaltensstandards der Institution».
Der Streit reicht über den Saisonstart hinaus. Der ukrainische Nationalspieler hat wiederholt seine Absicht geäußert, den Girona zu verlassen, obwohl er einen gültigen Vertrag hat, und hat sich auch geweigert, in der LaLiga Hypermotion nach dem Abstieg zu spielen. Seine Abwesenheit gegen Córdoba ist praktisch sicher.
Weitere Spannungen in der Mannschaft
Tsygankov ist kein Einzelfall in der rojiblanco-Kabine. Der Abstieg hat mehrere Spieler dazu gebracht, den Club verlassen zu wollen: Donny van de Beek spielte nicht einmal beim Auftakt, während Vanat und Azzedine Ounahi —letzterer zielt auf den Ajax von Míchel ab— auch außerhalb des Projekts zu stehen scheinen. Arnau Martínez und Álex Moreno befinden sich in weniger klaren Situationen, könnten aber vor Ende des Transferfensters noch gehen.
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