📷 Mundo DeportivoMarc Santos, Macià und Teenager revolutionieren LaLiga
Ein 15-Jähriger debütiert in Spaniens Elitedivision, begleitet von anderen Minderjährigen: Alter ist keine Barriere mehr.
Der erste Spieltag der LaLiga 2026-27 lieferte ein ungewöhnliches Bild: Teenager, die ohne Komplexe gegen erfahrene Profis konkurrieren. Was vor kurzem noch als außergewöhnlich galt, wird zur Normalität, wie Mundo Deportivo berichtet.
Die Hauptfigur ist Marc Santos, Außenspieler des Levante, der im RCDE-Stadion mit gerade mal 15 Jahren und 288 Tagen debütierte. Der linke Außenspieler wurde zum drittjüngsten Spieler in der Geschichte der spanischen Elitedivision, übertroffen nur von Luka Romero und Sansón. Er kam in der 63. Minute herein, an einem schwierigen Nachmittag für seine Mannschaft, und verwandelte das Spiel.
Die Generation der Minderjährigen
Doch Santos ist nicht allein. Am selben Spieltag bekam Carlos Macià vom Villarreal mit 17 Jahren erneut Spielzeit und etabliert sich als echte Realität statt bloße Hoffnung. Der Spieler hatte bereits als Minderjähriger debütiert und arbeitet jetzt daran, unter Iñigo Pérez wichtig zu werden.
In der Segunda Division ist das Alter auch keine Hürde: Rafa Cruz (16 Jahre) von Las Palmas debütierte gegen Albacete; Holmes Junior, Zentner des Girona mit gerade 16 Jahren, machte sein Startelf-Debüt mit einer reifen Leistung; Manu Rivera (17) war Außenverteidiger beim Cádiz, und Owen Emeka (17) sammelte seine ersten Minuten beim Granada.
Das Vorbild Lamine und Cubarsí
Diese neue Normalität verdankt viel zwei unverzichtbaren Referenzen: Lamine Yamal und Pau Cubarsí (Barcelona), die sehr frühe Debüts normalisiert haben. Was als außergewöhnliche Ausnahme erschien, wiederholt sich jetzt in anderen Clubs. Bald könnte sich Jorge Domínguez, der 16-jährige Innenverteidiger des Atlético Madrid, ihnen anschließen—er hat die gesamte Vorbereitung mit Simeone absolviert.
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