Zurück zur ÜbersichtKostoulas trifft, Jacquet stabilisiert; Trafford und Brobbey sorgen für Futter
News🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 Premiervor 6 Tagen · 21. September 2026

Kostoulas trifft, Jacquet stabilisiert; Trafford und Brobbey sorgen für Futter

Der Guardian packt 10 Aufreger vom Premier-League-Wochenende zusammen: Kostoulas’ Treffer, Liverpools Abwehr-Standfuss und Aufschwung bei Trafford oder Brobbey.

Die Premier League hat am Wochenende einiges geliefert, und The Guardian hat die wichtigsten „talking points“ aus der Spielrunde zusammengestellt. Der Fokus liegt vor allem auf Nachwuchs, auf verbessertes Defensivverhalten – und auf Einzelszenen wie James Traffords Argumente für die englische Nationalmannschaft.

Die nächste Generation wirkt

Den größten Jugend-Impact macht Charalampos Kostoulas (Brighton) aus. In Brightons überzeugendem Sieg gegen Arsenal zeigte der 19-Jährige erneut, dass er schon jetzt mehr als nur Talent ist. Laut Guardian hat Kostoulas bereits doppelt so viele Premier-League-Spiele gesammelt wie in seiner ersten Saison in England, als er noch hinter Danny Welbeck mehr Backup war. Gegen den amtierenden Meister bereitete er der Abwehr um Gabriel Magalhães über weite Strecken Probleme und krönte sich schließlich mit einem Treffer aus 25 Yards – sein dritter Torerfolg in acht Tagen. Fabian Hürzeler wird im Bericht mit klaren Worten zitiert: „We always knew that he’s capable of scoring goals out of nowhere“, dazu komme seine Motivation, täglich besser zu werden und die Anforderungen der Premier League Schritt für Schritt besser zu verstehen.

Ähnlich „Step-up“-mäßig liest der Guardian auch Jérémy Jacquet (Liverpool). Der Bericht betont: Liverpool hat in der Liga erstmals seit Beginn der Vorsaison drei Partien in Folge ohne Gegentor gespielt – und die Dynamik um Jacquet mit Virgil van Dijk wachse.

Weniger Show, mehr Stabilität

Für Liverpool sei das Wochenende weniger ein Offensiv-Festival gewesen, sondern ein klarer Verteidigungs-Statement. Andoni Iraola erklärt dazu (zitiert über The Guardian), dass Jacquet anfangs physisch mit der Umstellung auf den Premier-League-Rhythmus zu kämpfen hatte: Er sei müde gewesen, habe sogar mit Krämpfen gespielt und musste früh ausgewechselt werden. „Today [Sunday] has been a step forward“, heißt es sinngemäß.

Währenddessen bleibt Manchester United laut Guardian ein offenes Fragezeichen. Das Spiel bei Fulham war für Coach Michael Carrick eine Pflichtaufgabe – am Ende reichte es nur zu einem Remis, entschieden durch Matheus Cunha. Trotz des späten Ausgleichs sieht der Bericht eine Reihe besorgniserregender Muster: zeitweise fehlte Intensität, zudem mangelte es an Biss im letzten Drittel. Besonders auffällig: 29 Schüsse, nur sechs aufs Tor, und der Treffer brauchte eine große Abprall-Situation, um Bernd Leno zu überwinden.

Trafford überzeugt – Brobbey knipst

Ein weiterer Name: James Trafford (Leeds). Mit Dean Henderson als Absenz und einer anstehenden England-Einladung hatte Trafford erneut die Möglichkeit, Thomas Tuchel zu überzeugen. Der Guardian schreibt, dass Trafford in der ersten Halbzeit kaum beschäftigt war, nach der Pause aber zeigte, warum er so hoch gehandelt wird – mit einer starken Parade auf einen Freistoß von Yéremy Pino. Dazu wird sein Spiel mit dem Fuß als wichtiger Vorteil herausgestellt.

Zum Schluss: Brian Brobbey. Nach einer anfänglichen Ablösesumme von 20 Millionen Euro von Ajax im vergangenen Sommer unterstreicht sein Hattrick beim 5:3 von Sunderland gegen Manchester City den Wert als Neuner. Régis Le Bris betont im Bericht, dass es für einen Stürmer mit Hattrick schlicht die richtige Entwicklung sei – es gehe darum, dass er besser werde „game after game“. Brobbey selbst wirkt trotz der drei Tore enttäuscht: „It’s hard being on the losing side when you’re scoring three goals“, wird er zitiert.

Quelle: The Guardian.

Nächstes SpielArsenalLeedsSamstag, 10. Oktober · 07:30Anstoß, TV und Aufstellungen →
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