Riazor tobt: Soto Grado sieht bei Cuchos Tritt keinen Platzverweis
Laut Sport blieb der VAR-Check für Cucho gegen Ximo Navarro ohne Rot – trotz heftiger Proteste im Stadion.
Der Deportivo ging mit Rückstand in die Halbzeit gegen den Betis, doch in Riazor ging der Aufruhr nicht vom Spielstand aus. Auslöser war vielmehr die Entscheidung des Schiedsrichters. Laut Sport hielt Soto Grado eine Aktion von Cucho Hernández gegen Ximo Navarro nicht für einen Platzverweis würdig. Direkt vor Ort zeigte der Unparteiische nur auf Foul, keine Gelbe Karte.
VAR hinzugerufen – keine Änderung
Sport berichtet, dass der Schiedsrichter zunächst den VAR verständigte. Nachdem er eine Weile unverändert geblieben war, ging er schließlich zur Überprüfung an die Anzeigentafel. Nach der Sichtung—während die Bilder für alle im Stadion über den Videowürfel liefen—blieb Soto Grado jedoch bei seiner ursprünglichen Einschätzung. Die Folge: Die Kurve drehte auf und pfiff den Schiedsrichter durchgehend bis zum Pausenpfiff.
Blut beim Spieler, Protest von Kapitän
Auch auf dem Platz wurde protestiert. Laut Sport griff sich Ximo Navarro an den Kopf, es gab Blut und es wurde dem Schiedsrichter sogar gezeigt. Trotzdem änderte sich nichts an der Entscheidung. Dazu kamen Beschwerden von Diego Villares, einem weiteren Kapitän, der ebenfalls deutlich machte, dass er mehr erwartet hatte.
Als bitteres Detail nennt Sport, dass Ximo Navarro zuvor in der Segunda mit dem Deportivo gegen Cartagena selbst in einer ähnlichen Szene vom Platz flog—sogar mit damals vorhandenen Zweifeln. Genau dieses Gefühl, so deutet der Bericht an, hat die Diskussion in Riazor zusätzlich befeuert.
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